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Exorzismus heute: Der Teufel spricht deutsch

Exorzismus heute: Der Teufel spricht deutsch

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Normaler Preis €15,90 EUR Verkaufspreis €15,90 EUR
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Inkl. Steuern.

Autor: Wegner, Marcus

Seitenzahl: 320

Veröffentlichungsdatum: 16-03-2009

Einzelheiten: Pressestimmen Wegner führt die Leser in eine verborgene, ebenso kuriose wie erschreckende Welt inmitten des aufgeklärten Deutschlands. (Deutschlandradio Kultur) Dieses zutiefst aufklärende Buch gehört auf die Bestsellerlisten... Ein aufrüttelndes, erstklassig und sorgfältig recherchiertes Dokumentarwerk über das verhängnisvolle Therapiegeschäft mit der Teufelsaustreibung. (Amazon.de /R. Ropers) Kurzbeschreibung Irgendwann wird es eine zweite Anneliese Michel geben. (Marcus Wegner) - Teufelsaustreibungen wie im Mittelalter - Berichte eines Augenzeugen - Die Wahrheit über ein verheimlichtes Phänomen Es passiert fast jeden Tag in Deutschland: Menschen, die sich verwünscht, verflucht oder besessen fühlen, lassen sich von Exorzisten den Teufel oder andere böse Geister austreiben. Der spektakuläre Tod der Studentin Anneliese Michel im Jahr 1976 war eben nicht der Schlusspunkt einer finsteren, mittelalterlichen Praxis – in aller Verschwiegenheit und hinter verschlossenen Türen treiben auch heute noch verblüffend häufig in der katholischen Kirche, aber auch in evangelischen Freikirchen und Sekten, hunderte Exorzisten ein gefährliches Spiel. Marcus Wegners Recherchen haben ihn in eine unheimliche, verborgene Welt mitten im aufgeklärten Deutschland sehen lassen. Anhand zahlreicher Fallbeispiele zeigt er hier die unglaubliche Wirklichkeit des Exorzismus im 21. Jahrhundert. Über den Autor und weitere Mitwirkende Marcus Wegner, geb. 1971, studierte Kommunikationswissenschaft, Germanistik und Philosophie. Seit 1999 arbeitet er als freier Journalist mit eigenem Büro. Für dieses Buch recherchierte er mehr als zwei Jahre lang. Er wurde zum Zeugen verschiedener Exorzismen. Ein Radio-Feature zum Thema fand in mehr als 180 Folgepublikationen Aufmerksamkeit. Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten. Ein ohrenbetäubender Knall dröhnt durch die Nacht. Fensterscheiben splittern. Meterhoch schlagen Flammen aus den Fenstern des Mehrfamilienhauses. Balken und Zimmerwände ächzen und bersten unter dem Grollen des Feuers. Gespenstisch wirken die Blaulichter der Feuerwehrfahrzeuge und Rettungswagen, die im Funkeln des Feuers über die Hauswände zucken. Die Hitze in unmittelbarer Nähe des alten Hauses ist nahezu unerträglich. Schon seit mehr als zwanzig Minuten versuchten Feuerwehrleute vergebens den Wohnungsbrand im ersten Stockwerk zu bekämpfen. Schnelle Schritte lärmen über die Straße. Schreie, Rufe und Stimmengewirr. Meine Augen brennen vom Rauch, so dass ich mit dem Mikrofon in der Hand erst einmal ein paar Meter zur Seite treten muss. Stromgeneratoren und Wasserpumpen dröhnen von fern. Über Drehleiter, Sprungtücher und Brandfluchthauben holen Trupps der Feuerwehr einen Hausbewohner nach dem anderen ins Freie. In einem benachbarten Garten schirmen Feuerwehrleute die soeben Geretteten mit einer Wand aus Wolldecken vor den zudringlichen Blicken der Schaulustigen und vor allem von uns Pressevertretern ab. Mindestens zehn Verletze soll es gegeben haben, eine Person wird noch immer vermisst. Trotz des heißen Luftzuges lässt mich der Gedanke daran frösteln. "Der Teufel hat den Schnaps gemacht ...", grölt ein offensichtlich angetrunkener Nachbar. "Und der Schnaps ist schuld an dieser Höllenglut" lallt der Mann kopfschüttelnd. Dabei zeigt er mit der halb leeren Wodkaflasche in der Hand auf das brennende Haus. Ein Notfallseelsorger schiebt ihn mit beschwichtigenden Worten von mir weg. Dann, nach etwa einer Stunde die Gewissheit: Ein 57-jähriger hat das Inferno nicht überlebt. "Ein Toter durch Brandstiftung nach einem Zechgelage" wird es später im Polizeibericht heißen. Leichter Nieselregen setzt ein. Immer noch dröhnen die Stromgeneratoren durch die Nacht. Auf dem Asphalt klimpern hell die metallenen Kupplungen der Wasserschläuche, die nun wieder aufgerollt werden. In einiger Entfernung zum Haus starren wir Medienleute zu den dunklen, ausgebrannten Fenstern hinauf. Schweigend. In einem dieser R

EAN: 9783579064765

Languages: Deutsch

Binding: Gebundene Ausgabe

Artikel Hinweis: Sehr gut erhaltenes Buch

Artikel Zustand: Gebraucht - Sehr gut

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