{"product_id":"sanctum","title":"Sanctum","description":"\u003cp\u003e\u003cb\u003eAutor:\u003c\/b\u003e Heitz, Markus\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cb\u003eFarbe:\u003c\/b\u003e Black\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cb\u003eSeitenzahl:\u003c\/b\u003e 608\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cb\u003eVeröffentlichungsdatum:\u003c\/b\u003e 01-09-2006\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cb\u003eEinzelheiten:\u003c\/b\u003e Kurzbeschreibung\n\n„Gott braucht einen Dämon, um den Teufel aufzuspüren.“ Rom, Ewige Stadt, Hort uralter Geheimnisse. Hierhin führen im Jahre 2004 die Spuren einer Verschwörung, in deren Mittelpunkt Eric von Kastell steht, der Werwolfjäger. Immer wieder trifft er auf das Vermächtnis einer Frau, die im 18. Jahrhundert um ihr Leben kämpfte: Gregoria, die Äbtissin eines entweihten Klosters. Eric und Gregoria sind untrennbar verbunden durch die heiligste Substanz, die sich auf Erden findet: Das Sanctum kann Wunder wirken – oder den Tod bringen …\n\nWas in RITUS begann, wird in SANCTUM enden - die Fortsetzung des Bestsellers!\n\nÜber den Autor und weitere Mitwirkende\n\nMarkus Heitz, geboren 1971, studierte Germanistik und Geschichte. Kein anderer Autor wurde so oft wie er mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet, weshalb er zu Recht als Großmeister der deutschen Fantasy gilt. Mit der Bestsellerserie um \"Die Zwerge\" drückte er der klassischen Fantasy seinen Stempel auf und eroberte mit seinen Werwolf- und Vampirthrillern auch die Urban Fantasy. Markus Heitz lebt in Homburg.\n\nLeseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.\n\nPROLOG\n22. Juni 1767, Saint-Alban,\nSchloss der Familie de Morangiès\nMacht Euch nicht lächerlich, Abbé. Die Bestie ist tot.« So, wie Pierre-Charles, Comte de Morangiès, es sagte, klang es nach einem Befehl. Wie immer, wenn die Rede auf das Untier kam, das im Gévaudan mehr als drei Jahre lang gewütet hatte.\nAbbé Acot saß dem alten Comte gegenüber. Vor ihm stand ein Glas Wein, ein edler Tropfen, wie er ihn nur selten zu schmecken bekam. Obwohl die Sonne durch die geschlossenen Fenster des hohen Raumes fiel und die Hitze drückend über dem Gévaudan lag, schien sie an den dicken Mauern des Schlosses zu scheitern. Dennoch schwitzte der Abbé in seiner einfachen schwarzen Priesterkutte, die angesichts der Pracht um ihn herum wie das schäbige Gewand eines Bettlers wirkte.\nKleine Perlen rannen aus den kurzen, schwarzen Haaren über seine Stirn. Er war kaum dreiundzwanzig Jahre alt und wagte es trotzdem, dem mächtigsten Mann des Gévaudan die Stirn zu bieten - einem Mann mit viel Einfluss am französischen Hof, dem es ein Leichtes wäre, einem einfachen Abbé das Leben schwer zu machen. Dieses Wissen um die möglicherweise nur noch ein paar Worte entfernte Hölle auf Erden half nicht, die Nervosität des Abbés zu besänftigen. Also trank er mehr Wein, als gut für ihn war, doch er benötigte allen Mut, den er aufbringen konnte.\nDabei war der Abbé alles andere als ein furchtsamer Mensch. Er saß nur deswegen im Salon des Schlosses, weil er mit solcher Eindringlichkeit am Tor darum gebeten hatte, eingelassen zu werden, dass es unmöglich gewesen war, ihn abzuweisen. Es ging wirklich um Leben und Tod.\nAcot schluckte, wischte den Schweiß von der Stirn und sah dem Mann in die graugrünen Augen. Selbst im Sommer verzichtete der Comte, zugleich Marquis von Saint-Alban, Chevalier de Saint-Louis, Seigneur zahlreicher Pfarreien und einst erfolgreicher Lieutenant Général Seiner Majestät, nicht auf seine Weißhaarperücke und die schwere, bestickte Jacke in Dunkelblau. Beides verlieh ihm eine zusätzliche Aura der Autorität, die jeden Besucher leiser und demütiger sprechen ließ, als es vielleicht notwendig gewesen wäre. »Es ist ein Wolf erlegt worden, das möchte ich zugestehen, mon Seigneur.«\n»Es war die Bestie. Das sollte sich auch bis in die Pfarreien herumgesprochen haben, die Ihr durchwandert, Abbé.« Der Comte hob das Glas. »Lang leben der Marquis d'Apcher und seine Jäger.« Acot trank den Wein aus. Ein Brennen in seinem Magen zeigte ihm, dass die Säure ihm nicht bekam. Dafür stieg sein Mut.\n»Und ich bestehe darauf, mon Seigneur: Das Biest streicht noch immer durch die Wälder. Man hat dem Volk einen Wolf gezeigt, und zwar nicht, weil der wahre Anblick der Bestie zu schwer zu ertragen ist, sondern weil sie noch keiner erlegt hat.«\n»Abbé!« Morangiès stellte das Glas so hart auf den Tisch, dass es zwi\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cb\u003eEAN:\u003c\/b\u003e 9783426631317\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cb\u003eLanguages:\u003c\/b\u003e Deutsch\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cb\u003eBinding:\u003c\/b\u003e paperback\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cb\u003eArtikel Hinweis:\u003c\/b\u003e Minimal nachgedunkelt TB\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cb\u003eArtikel Zustand:\u003c\/b\u003e Gebraucht - Gut\u003c\/p\u003e","brand":"Petras Bücherschätze","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":48658174542160,"sku":"OT-Q8DN-0XQ3","price":5.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0769\/3136\/7248\/files\/81_jnKfG8UL.jpg?v=1716188101","url":"https:\/\/xn--petras-bcherschtze-ztb68b.de\/products\/sanctum","provider":"Petras Bücherschätze","version":"1.0","type":"link"}